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Resignation
Bieterrennen in England: Dätwyler steigt aus

Dätwyler: Hauptsitz in Altdorf UR. Keystone

Dätwyler kauft die britische Firma Premier Farnell nun doch nicht. Die Urner verzichten auf ein höheres Angebot, nachdem sie überboten worden waren. Das kommt das Unternehmen teuer zu stehen.

Veröffentlicht am 18.08.2016

Der Industriezulieferer Dätwyler gibt sich im Übernahmekampf um die britische Firma Premier Farnell geschlagen. Die Bedingungen des Angebots waren endgültig, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Offerte verfalle am 21. August.

Wie bereits im Zuge der Halbjahresbilanz gewarnt, kommt der Kaufversuch Dätwyler teuer zu stehen. Insgesamt würden bis zu 48 Millionen Franken für einmalige Transaktionskosten, Aufwendungen zur Währungsabsicherung und Währungsverluste fällig.

Von Amis überboten

Dätwyler wollte für Premier Farnell gut eine Milliarde Franken auf den Tisch legen. Die Offerte von 165 Pence je Aktie in bar wurde allerdings von Avnet überboten. Die US-Firma offerierte 185 Pence je Aktie.

Dätwyler kündigte an, weiterhin eine Wachstumsstrategie verfolgen zu wollen, sei es aus eigener Kraft oder durch Akquisitionen.

(reuters/ise/ama)

 

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