Es ist ein wichtiges Jahr für den Big Mac. Der legendäre Burger feiert seinen 50. Geburtstag. In diesen Tagen rollte die grosse Marketing-Welle an. «Es kommt nicht häufig vor, dass ein Lebensmittel heute genauso wichtig ist, wie es vor 50 Jahren der Fall war», sagt der CEO von McDonald's, Steve Easterbrook, dazu im Interview mit Business Insider.  

Die internationale Relevanz zeigt sich auch am berühmten Big-Mac-Index. Das ist ein jährlicher Vergleich, der Big-Mac-Preise dafür verwendet, die Kaufkraft verschiedener Länder und deren Währungen zu messen. Es gibt nur wenige Produkte – inner- oder ausserhalb der Food-Industrie – mit einer ähnlich starken Reichweite.
 

500 Kalorien hat ein Burger laut der Website von MacDonalds. Serviert wird er in über 36'000 Standorten weltweit. Rund 1,3 Milliarden Big Macs seien im letzten Jahr weltweit gebraten und verkauft worden, sagt der höchste McDonald's-Vertreter Easterbrook. Das macht 3,6 Millionen Big Mac pro Tag. 148'000 jede Stunde. 2500 jede Minute. 41 Burger die Sekunde. Unglaublich.

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Diese Reichweite und die lange Historie machen den Burger zur Ikone der Fast-Food-Industrie. Das ist in vielen Aspekten vorteilhaft, kann McDonald's aber auch dazu zwingen, mit Änderungen vorsichtig zu sein. McDonald's hat in den vergangenen Jahren das Kult-Produkt praktisch unverändert belassen.

Eine der wenigen Eingriffe war die Entfernung des Maissyrups mit hohem Fruktosegehalt aus den Brötchen im Jahr 2016. Dabei wurde sehr darauf geachtet, den Geschmack des Burgers nicht zu verändern.

Grossen Erfolg hatte McDonald's aber mit einer Ergänzung des Burgers: Für eine limitierte Zeit war etwa der Grand Mac und der Mac Jr. erhältlich – also eine Art Big Mac King Size oder Big Mac in Happy-Meal-Grösse. Eine vegetarische Version oder ein Big Mac mit Poulet ist aber aktuell undenkbar. Das meint zumindest Easterbrook, wenn er sagt: «Wir glauben, dass der Big Mac unantastbar bleiben sollte.»

 

Umsatz von McDonald's: Unter anderem getrieben vom Big Mac.

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(ise)