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Bilanz der ersten sechs Monate: Vetropack stagniert

Vetropack: Konzernsitz in Bülach ZH. Keystone

Eine steigende Nachfrage nach Glasverpackungen in Europa hat die Verkäufe von Vetropack im ersten Semester angekurbelt. Für den Flaschenhersteller zahlte sich dies aber kaum aus.

Veröffentlicht am 29.08.2017

Beim Absatz erreichte der Bülacher Flaschenhersteller Vetropack mit 2,58 Milliarden Flaschen eine neue Rekordmarke. Dennoch war der Umsatz mit 310,2 Millionen Franken im Vorjahresvergleich leicht rückläufig (-0,2 Prozent). Wechselkursschwankungen belasteten den Umsatz mit 1,4 Prozent.

Aufgeschlüsselt nach Beteiligungsgesellschaften entfällt der grösste Absatzanteil auf den Ableger in Österreich (29 Prozent), gefolgt von Kroatien (21 Prozent) und der Ukraine (12 Prozent). Auf die Schweiz entfallen nur gerade 9 Prozent Umsatz.

Weniger Gewinn

Auch beim Betriebsergebnis konnte der Hersteller nicht ganz an die Vergleichsperiode anknüpfen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 30,3 Millionen Franken (-1,3 Prozent). Als Erklärung führt das Unternehmen steigende Personalkosten und höhere Abschreibungen an.

Dank tieferer Finanzkosten und währungsbedingter Kursgewinne war das Finanzergebnis allerdings leicht höher als im Vorjahr, was sich positiv auf den Reingewinn auswirkte. Dieser betrug von Januar bis Juni 24,7 Millionen Franken (+1,2 Prozent).

(sda/ise)

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