In den Jahren 2011 und 2012 ist der ehemalige US-Präsident Bill Clinton fünfmal im Rahmen der UBS in Amerika aufgetreten, wie Recherchen der «Handelszeitung» ergeben. Für seine Auftritte hat er insgesamt 840'000 Dollar kassiert. Normalerweise verrechnet er für einen einzigen Auftritt 200'000 Dollar. 

Die Beziehung der Familie Clinton zur UBS haben Tradition. Als Gattin Hillary Clinton Senatorin im Bundesstaat New York war, hielt das Power Couple neben Bank-of-America-, Novartis- und Nestlé-Aktien auch ein UBS-Aktienpaket im Wert von 100'000 Dollar.

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Auch Bush und Obama haben UBS-Bezug

Allerdings entwickelte sich das Investment nicht nach Wunsch. Es verlor an Wert, weshalb die Clintons bald wieder verkauften. Diese Angaben sind ihrer Steuererklärung zu entnehmen.

Auch Hillary Clintons ehemaliger Chef, US-Präsident Barack Obama, setzte auf die Dienste der Grossbank. Er unterhielt einst ein Cash-Konto bei der UBS in New York. Vorgemacht hatte es sein unbeliebter Vorgänger, George W. Bush, der 2002 ein Konto bei der UBS eingerichtet hat.

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