Cascade Investment und der Bill & Melinda Gates Foundation Trust haben gegen Sika-Verwaltungsrat Urs Burkard eine Verantwortlichkeitsklage eingereicht und bekräftigen ihre Absicht, sich der Transaktion mit Saint Gobain weiter zu widersetzen.

Die Kläger fordern, dass Burkard Sika für Aufwendungen entschädigt, die ihr infolge seiner Aktivitäten, die zur geplanten Transaktion mit Saint-Gobain geführt haben, entstanden sind, heisst es in einer Mitteilung am Montag.

Unterstützung für unabhängige Verwaltungsräte

Die Klage wurde demnach beim Friedensrichteramt in Baar, Kanton Zug, eingereicht. Zudem behalten sich Cascade und der Foundation Trust vor, weitere Schadenersatzansprüche gegen Herrn Burkard oder andere Personen geltend zu machen.

In einem offenen Brief an Sika-VRP Paul Hälg bekräftigen Cascade und der Foundation Trust ihre Unterstützung der unabhängigen Verwaltungsräte. Sie betonen zudem ihr Engagement, sich dieser Transaktion solange zu widersetzen, bis sich eine vernünftige Lösung abzeichnet, welche die Interessen von Sika, deren Mitarbeitenden, Kunden und aller Aktionäre berücksichtigt, heisst es weiter.

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(awp/gku/ama)