Wegen des anhaltend niedrigen Ölpreises streicht das US-Unternehmen Halliburton, Dienstleister für die grossen Ölkonzerne, weitere 2000 Jobs. Damit erhöht sich die Zahl aller Stellenstreichungen seit 2014 auf 16'000. Das sind nach Angaben des Konzerns weltweit fast ein Fünftel aller Mitarbeiter.

Die Mitarbeiter seien darüber informiert worden, dass Halliburton wegen der aktuellen wirtschaftlichen Lage ein weiteres Mal seinen Personalbestand anpassen werde, sagte ein Firmensprecher. Dies gelte vor allem für Nordamerika.

Sinkender Ölpreis

Die Entlassungswellen sind vor allem auf den Ölpreisverfall zurückzuführen. Seit Juni 2014 ging der Ölpreis um mehr als die Hälfte zurück. Viele Ölkonzerne haben deshalb ihre Ausgaben für die Ölförderung zurückgefahren, was direkte Folgen für Dienstleister wie Halliburton hat, die auf die Förderung und den Bau von Bohrschächten und Plattformen spezialisiert sind.

(awp/sda/afp/dbe/ama)