Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat im ersten Quartal angesichts niedrigerer Ölpreise einen deutlichen Gewinnschub erfahren. Durch die geringeren Kosten für Kerosin habe sich der Gewinn in den ersten drei Monaten auf 932 Millionen US-Dollar nahezu verdoppelt, teilte der Konzern mit.

Ohne Sondereffekte, die hauptsächlich auf Integrationskosten zurückzuführen sind, hätte sich der Gewinn sogar auf den Rekordwert von 1,2 Milliarden Dollar verdreifacht. Dies war mehr als Analysten erwartet hatten.

Umsatz sinkt

Die Wirtschaftsschwäche in Lateinamerika, der starke US-Dollar und der scharfe Wettbewerb hinterliessen jedoch beim Umsatz ihre Spuren, der im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 9,8 Milliarden Dollar zurückging.

American Airlines und US Airways hatten sich im Dezember 2013 zusammengeschlossen. Für die Fluggesellschaft war die Fusion der Ausweg aus der Insolvenz, bei der sie ihre Schulden abbaute. Seitdem ist das Unternehmen wieder im Aufwind. Für das vergangene Quartal zahlt American Airlines seinen Aktionären eine Dividende von 10 Cent je Aktie.

(awp/dbe/chb)

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