Der US-Biotechkonzern Biogen will im Rahmen seiner Umstrukturierung das Bluterkrankheit-Geschäft in eine börsennotierten Gesellschaft auslagern. Das Vorhaben solle bis spätestens Anfang kommenden Jahres unter Dach und Fach gebracht werden, teilte der Konzern mit.

Die Abspaltung solle es Biogen ermöglichen, künftig den Schwerpunkt auf die Entwicklung von Medikamenten gegen Nervenkrankheiten zu legen.

Milliarden-IPO winkt

Das Geschäft mit der Bluterkrankheit steuert rund fünf Prozent zu den Gesamtumsätzen bei. Citigroup-Analyst Robyn Karnauskas geht davon aus, dass die neue Gesellschaft an der Börse 4,8 bis 6,4 Milliarden Dollar wert sein könnte. Die beiden Medikamente Eloctate und Alprolix zur Behandlung der Bluterkrankheit erwirtschafteten im vergangenen Jahr Erlöse von 554 Millionen Dollar.

(reuters/chb)