Das Biotechnologie-Unternehmen Molecular Partners hat erstmals seit seinem Börsengang Ende 2014 Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. So verfügte das Unternehmen per 31. März über liquide Mittel in Höhe von 205,9 Millionen Schweizer Franken. Den Ausblick für 2016 bestätigt das Unternehmen in einer Medienmitteilung.

Die liquiden Mittel haben damit seit dem letzten Stichtag 31.12.2015 um 9,5 Millionen abgenommen. Im Berichtszeitraum erzielte das Unternehmen Erträge in Höhe von 6,8 Millionen Franken nach 5,8 im ersten Quartal 2015.

Mehr für Forschung und Entwicklung

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen auf 7,5 Millionen Franken von 4,6 Millionen im Vorjahr. Die administrativen Kosten beziffert Molecular Partners auf 1,5 Millionen nach 1,6 Millionen Franken. Unter dem Strich stieg der Verlust auf 4,2 Millionen Franken an nach minus 2,4 Millionen im Vorjahr.

Der bisherige Jahresausblick wird bestätigt. Danach rechnet das Management mit weiter steigenden Kosten im laufenden Jahr, weil die wichtigsten Produktkandidaten weiter vorangetrieben werden sollen. Entsprechend rechne man mit Kosten in Höhe von 50 bis 60 Millionen Franken.

«Wir sind sehr zufrieden mit den aktuellen Entwicklungen», wird CEO Christian Zahnd zitiert. Dabei sei auch wichtig, dass sich die strategischen Partner dem Unternehmen weiterhin verpflichtet fühlen, ergänzt der Manager.

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(awp/chb/ama)