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Endstation
Bitcoin-Börse Mt.Gox endgültig am Ende

Bitcoin-Besitzer in Tokio: Geld auf Nimmerwiedersehen verschwunden.   Keystone

Die Hoffnungen der Nutzer zerschlagen sich: Die insolvente Handelsplattform für die virtuelle Währung ist definitiv am Ende. Laut Berichten gibt es keine Chance auf eine Wiederbelebung.

Veröffentlicht am 16.04.2014

Die insolvente Bitcoin-Börse Mt.Gox sieht einem Zeitungsbericht zufolge keine Chancen mehr auf eine Rettung und will ihre Geschäfte daher gänzlich auflösen. Das Unternehmen habe vor Gericht in Tokio einen Antrag zur Abwicklung des einst weltgrössten Handelsplatzes für die Internet-Währung eingereicht, berichtete das «Wall Street Journal» unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Es fehle an realistischen Rettungsplänen, hiess es zur Begründung. Die Anwälte der Börse wollten sich nicht dazu äussern.

Mt.Gox meldete im vorigen Monat Insolvenz an, nachdem dem Unternehmen zufolge nach einem Hackerangriff etwa 850'000 Bitcoins im Wert von derzeit etwa 454 Millionen Dollar verschwunden waren. Im März teilte die Börse mit, sie habe 200'000 Bitcoins in einem elektronischen Portemonnaie wiedergefunden, das ein älteres Format habe. Dies weckte Hoffnungen, die Kunden könnten wenigstens einen Teil ihres Geldes zurückerhalten. Bitcoins sind seit 2009 im Umlauf. Sie sind die bekannteste einer ganzen Gruppe von neuen digitalen Währungen, mit denen unabhängig vom traditionellen Bankensystem gehandelt wird.

(reuters/dbe/vst)

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