BlackBerry kann auch unter seinem neuen Chef John Chen die Trendwende nicht einleiten. Im dritten Geschäftsquartal brach der Umsatz um 56 Prozent auf 1,2 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein, wie der kanadische Konzern am Freitag mitteilte.

Im fortgeführten Geschäft fiel ohne Sonderposten ein Verlust von 354 Millionen Dollar an. Unter dem Strich stand sogar ein Minus von 4,4 Milliarden Dollar, da der Smartphone-Pionier unter anderem massive Abschreibungen auf sein Lager vornahm.

BlackBerry hatte erst kürzlich beschlossen, sich doch nicht mehr um einen Käufer zu bemühen, sondern eigenständig wieder auf die Beine zu kommen.

Dafür holen sich die Kanadier nun den Apple-Lieferanten Foxconn ins Boot. Beide Unternehmen gehen eine fünfjährige Partnerschaft ein.

(sda/jev)