Ein wachsendes Vertrauen in Aktienmärkte lässt beim weltgrössten Vermögensverwalter BlackRock die Kassen klingeln. Das Unternehmen, bei dem seit Oktober 2012 Ex-Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand arbeitet, steigerte seinen Gewinn im vierten Quartal um 24 Prozent.

Börsianer reagierten erfreut: Die Aktie, die seit Mitte November bereits 20 Prozent zugelegt hat, kletterte weitere drei Prozent. Der auch an Schweizer Grosskonzernen beteiligte Vermögensverwalter verdiente unter dem Strich 690 Millionen nach 555 Millionen Dollar im Vorjahresquartal, wie BlackRock mitteilte.

Dabei profitierten die New Yorker doppelt von den Zuwächsen an den weltweiten Aktienmärkten. Zum einen stieg das insgesamt verwaltete Vermögen durch die Kursgewinne auf rekordhohe 3,8 Billionen Dollar. Zum anderen setzten Investoren vermehrt auf börsennotierte Indexfonds (ETFs), die geringere Kosten verursachen als aktiv gemanagte Fonds. Von den insgesamt 47 Milliarden Dollar, die Anleger in langfristige Fonds von BlackRock investierten, wanderten fast 36 Milliarden in die hauseigene ETF-Sparte iShares.

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Im neuen Jahr schien sich der Trend zu Aktien zudem weiter zu beschleunigen. In der vergangenen Woche flossen weitere 7,5 Milliarden Dollar in US-Aktien-Investmentfonds, wie Daten der Thomson-Reuters-Tochter Lipper zeigen. Das wäre der stärkste Zuwachs seit elf Jahren.

(muv/sda)