1. Home
  2. Unternehmen
  3. Blackrock spürt den Effekt des Brexit

Schwund
Blackrock spürt den Effekt des Brexit

Philipp Hildebrand: Der frühere SNB-Chef ist bei Blackrock tätig. Keystone

Der Vermögensverwalter Blackrock hat im letzten Quartal deutlich weniger verdient. Der Unternehmenschef führt den Rückgang auch auf die Folgen des Brexit-Entscheids zurück.

Veröffentlicht am 14.07.2016

Der Vermögensverwalter Blackrock bekommt die Flucht der Investoren in «sichere Häfen» zu spüren. Der Gewinn sank im abgelaufenen Quartal um 3,7 Prozent auf 789 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Viele Anleger schichteten angesichts der weltweiten Unsicherheiten ihr Geld in festverzinsliche Anlagen um und scheuten Aktien. Das bringe dem Konzern aber weniger Gebühren ein und drücke deswegen auf das Ergebnis.

Anleger ziehen Geld zurück

Die Briten hatten im Juni zeitweise für Schockwellen an den Finanzmärkten gesorgt, als sie sich in einem Referendum mehrheitlich für einen Austritt aus der Europäischen Union aussprachen. Viele Privatanleger zögen nun ihr Geld ab, auch institutionelle Investoren ordneten ihre Bestände neu, sagte Blackrock-Chef Larry Fink dem Sender CNBC.

(sda/mbü)

Anzeige