Hundertausende von Bloomberg-Terminals scheinen am Freitag ihren Dienst verweigert zu haben. Damit tappt die Finanzwelt weitgehend im Dunkeln. Denn die Rechner versorgen Händler, Analysten und Journalisten rund um den Globus mit Wirtschafts- und Firmenkennzahlen, Börsendaten und Nachrichten.

Vor allem auf dem sozialen Netzwerk Twitter äusserten viele Nutzer ihre Frustration. Mittlerweile berichten erste Kunden der Bloomberg-Datenbank, dass die Systeme nach einem über zweistündigen Ausfall wieder laufen.

Geschäfte wegen Ausfall verschoben

Einem Bericht des «Wall Street Journal» zufolge waren die Bildschirme in Asien und Europa dunkel. Laut der Nachrichtenagentur AFP teilte Bloomberg selbst aber mit, es gebe «globale Netzwerkprobleme». Laut «WSJ» seien einige Anleihegeschäfte wegen des Ausfalls verschoben worden.

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Bloomberg lässt sich seine Dienste für die Rechner sehr gut bezahlen: Ein Terminal kostet rund 2000 Dollar im Monat.

 

— The Green Balbo (@greenbalbo) 17. April 2015

(moh)