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Öffentlicher Verkehr
BLS baut bis zu 200 Stellen ab

ARCHIVBILD ZUM GEPLANTEN STELLENABBAU BEI BLS, AM MITTWOCH, 7. NOVEMBER 2018 - Mechaniker bearbeiten einen BLS-Niederflurzug im Depot und Werkstaette, am Dienstag 3. Dezember 2013, in Spiez. Heute entscheidet der Verwaltungsrat der BLS Loetschbergbahn, wo das Bahnunternehmen in Zukunft seine Zuege wartet und repariert. Momentan betreibt die BLS vier Werkstaetten. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Bis 2023 will die BLS jährlich 50 bis 60 Millionen eingesparen. Quelle: Keystone

Beim Bahnunternehmen BLS steht ein Sanierungsprogramm an. Bis zu 200 Stellen sollen in den nächsten Jahren abgebaut werden.

Veröffentlicht am 07.11.2018

Das Bahnunternehmen BLS gleist ein umfangreiches Sanierungsprogramm auf. Bis 2023 sollen jährlich 50 bis 60 Millionen eingespart werden. Als Folge davon rechnet das Unternehmen mit dem Abbau von bis zu 200 Vollzeitstellen.

Die Kostensenkung sei nötig, um auch künftig marktfähige Leistungen zu erbringen, teilte das Bahnunternehmen am Mittwoch mit. Um jährliche Einsparungen von 50 bis 60 Millionen zu realisieren, sollen «grundlegende und nachhaltige Optimierungen quer durchs Unternehmen» umgesetzt werden, heisst es in der BLS-Mitteilung.

Wie viele der geplanten Einsparungen ab wann wirksam werden, werde nun vertieft geprüft. Eine konkrete Umsetzungsplanung soll im Februar 2019 vorliegen. Aus heutiger Sicht könne es bis 2023 im gesamten Unternehmen zu einer Reduktion von bis zu 200 Vollzeitstellen kommen.

Wie der Abbau erfolgt, ist noch unklar

Wie dieser Abbau erfolgen soll – ob durch Fluktuation, Nichtbesetzung von Stellen oder Kündigungen – werde sich ebenfalls bei der Detailplanung zeigen. «Uns ist bewusst, dass diese Information bei Mitarbeitenden Unsicherheit auslöst», wird BLS-CEO Bernard Guillemon in der Mitteilung zitiert.

Man werde alles daran setzten, bis im Februar genauere Angaben machen zu können. Dass Unternehmen stehe bereits mit den Gewerkschaften im Dialog, um einen Sozialplan auszuarbeiten.

(sda/bsh)

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