Der Autobauer BMW bleibt auf Erfolgskurs. Im ersten Quartal steigerte der Konzern nach eigenen Angaben seinen operativen Gewinn (Ebit) um 18,8 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Damit übertraf das Unternehmen wie in der vergangenen Woche auch die Konkurrenten Volkswagen und Daimler die Erwartungen von Analysten. Der Umsatz kletterte um 14,1 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieben 1,3 Milliarden Euro übrig, 18,1 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Trotz des glänzenden Jahresauftakts hielt der Vorstand an seinen vorsichtigen Prognosen fest. Die Münchner wollen in diesem Jahr neue Bestmarken beim Absatz und beim Vorsteuerergebnis erzielen. Für die Autosparte stellten sie eine operative Marge am oberen Ende des Dauerziels von 8 bis 10 Prozent in Aussicht. Im ersten Quartal schafften sie 11,6 Prozent. Der Vorstand verwies zur Begründung für seine Zurückhaltung auf die hohen Investitionen für Forschung und Entwicklung. Einige Analysten hatten auf mutigere Aussagen gehofft.

(chb/vst/awp)