Hinter der Umsatzsteigerung um 19,7% auf 1,696 Mrd Fr. stehen bei der BMW Group Switzerland, Dielsdorf, für 2007 mehrere Rekordwerte. Etwa jene der Neuimmatrikulationen. 20372 Autos der Marken BMW und Mini wurden hierzulande im letzten Jahr in Verkehr gesetzt. Genauer: 16852 BMW (+20% gegenüber Vorjahr) sowie 3520 Mini (+27%), aber auch – was ob des vorgelegten Schnellzugtempos der Autosparte leicht vergessen geht – 2129 Motorräder (+4,2%). Um 21,3% legte die Tochter des Münchner Konzerns in der Schweiz allein bei den Autoverkäufen zu, dies in einem Markt, der wesentlich schwächer um 5,7% wuchs. BMW-Schweiz-Chef Doelf Carl freut sich vor allem, dass der Marktanteil des Importeurs auf 7,2% kletterte (BMW und Mini zusammen), noch mehr aber darüber, dass im Premiumbereich die deutschen Mitbewerber Audi – die bisherige Nummer 1 – und Mercedes auf die Plätze 2 und 3 verwiesen werden konnten. Carl: «Die Kunden honorierten, dass wir mit BMW Efficient Dynamics ein verbrauchs- und CO2-reduziertes Massnahmenpaket serienmässig anbieten.» Vor 2008 allerdings zeigt Carl einen gewissen Respekt.

Der Dreier das Mass aller Dinge

Wie auf Konzernstufe ist auch in der Schweiz BMWs 3er-Reihe der Umsatzrenner. 45% oder 7197 Fahrzeuge gehören diesem Familenstamm an. Der 1er etablierte sich mit 2507 Fahrzeugen, die 5er- Reihe mit 2383 verkauften Autos, was leicht über dem Vorjahr liegt. Vier von zehn BMW wurden 2007 mit dem Allradsystem xDrive ausgeliefert; die 41% kontrastieren deutlich zum schweizerischen Durchschnitt von 26%. Ebenfalls über dem nationalen Mittel liegt BMW bei den Dieselmotoren. BMW pendelt bereits bei 45%, die Schweiz hingegen bei 32%.