BMW ist mit einem Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Das Ergebnis vor Steuern kletterte im ersten Quartal auf 2,166 Milliarden Euro, das sind 8,1 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Münchner Oberklasse-Autobauer berichtete. Unterm Strich stieg der Gewinn um 11,4 Prozent auf 1,462 Milliarden Euro. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten. Der Gewinn im Autogeschäft blieb allerdings hinter den Schätzungen der Fachleute zurück.

In der Kernsparte Automobile stagnierte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei 1,58 Milliarden Euro. Weil der Umsatz dank Rekordabsatzzahlen zulegte, ging die Rendite (Ebit-Marge) auf 9,5 Prozent zurück. Hohe Kosten für neue Antriebstechnologien, für Personal und der Preisdruck schlugen sich zu Buche. Mehr Gewinn fuhr BMW dagegen mit Motorrädern und Finanzdienstleistungen ein. Für 2014 bekräftigte der Konzern die Prognose, wonach der Gewinn vor Steuern auf einen neuen Spitzenwert steigen soll.

(reuters/dbe)