BMW experimentiert weiter mit dem Autovertrieb im Internet. In einem neuen Pilotprojekt sollen 75 Minis via die chinesische Online-Plattform Alibaba an Kunden gebracht werden. Die beiden Unternehmen haben laut einer BMW-Sprecherin eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Details zur Kooperation nannte die Sprecherin allerdings nicht. Klar ist einzig, dass Kunden die Fahrzeuge nicht direkt im Internet kaufen können, sondern dort lediglich eine Vorbestellung bei einem klassischen Autohändler abgeben. Der eigentliche Verkauf liegt also nach wie vor beim Händler.

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Die Autobranche hat sich bislang schwer getan mit dem Verkauf im Internet. Die Händler, bei denen es sich meist selbstständige Unternehmer handelt, fürchten um ihre Existenz.

BMW sieht Internetvertrieb als Chance

BMW setzt auf der Suche nach neuer Kundschaft verstärkt auf die Internetaffinität der Asiaten. Bereits Anfang April starteten die Bayern eine Kooperation mit dem Onlinehändler Amazon in Japan. Dort können Kunden neu das Elektroauto i3 via Adie Plattform bestellen.

Mit einem Klick allein lässt sich der Kauf aber nicht abschliessen: Kunden, die ein i3 in ihren virtuellen Warenkorb schieben und bestellen, müssen anschliessend noch auf den Anruf eines BMW-Verkäufers warten. Dieser prüft unter anderem, ob der Interessent auch eine Ladestation in der Nähe hat.

(sda/chb)