Der Autobauer BMW muss den zweiten Monat in Folge schrumpfende Autoverkäufe in China wegstecken. Der Absatz in dem wichtigen Markt sank im August um 1,4 Prozent auf rund 36'000 Autos, wie nach Berechnungen von dpa-AFX aus einer Mitteilung des Konzerns vom Donnerstag hervorgeht.

Weltweit legten die Verkäufe der BMW Group um 7,2 Prozent auf gut 156'000 Wagen zu. Das Wachstumstempo gewann damit nach mässigen Verkäufen im Juli wieder an Fahrt.

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Mercedes holt auf

Die Konkurrenz von Daimler rückt dennoch immer näher. BMW verkaufte mit seiner Kernmarke bis Ende August 5,5 Prozent mehr und damit rund 1,22 Millionen Autos. Daimlers Kernmarke Mercedes-Benz schlug im gleichen Zeitraum 1,19 Millionen Wagen los, wächst aber derzeit deutlich rasanter. Im Monat August konnte Mercedes-Benz die Marke BMW erneut überholen.

Vor allem in China holt Daimler derzeit kräftig auf, obwohl der Markt schwächelt. Nach Zahlen des Branchenverbandes CAAM wurden im August den dritten Monat hintereinander weniger Autos verkauft als ein Jahr zuvor.

(awp/dbe/gku)