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BMW stellt Datenbrille für Mini vor

Mini: Fahrer der BWM-Marke sollen mit Infos per Datenbrille versorgt werden. Keystone

Der deutsche Autobauer stellt an der Automesse in Shanghai eine Datenbrille für Fahrer der Marke Mini vor. Das Gadget soll Informationen über die Route oder freie Parkplätze liefern.

Veröffentlicht am 10.04.2015

Die BMW-Tochter Mini könnte Autofahrer künftig mittels Datenbrille mit Informationen zum Fahrzeug, der Route oder freie Parkplätze versorgen. Der Autohersteller hat ein entsprechendes Gerät entwickelt und will den eigens für die Marke Mini entwickelten Prototyp auf der Automesse Auto Shanghai Ende April vorstellen, wie der Konzern mitteilte. Ob und wann BMW ein Serienmodell der Brille auf den Markt bringen wird, ist noch nicht entschieden.

Wichtig sei für BMW vor allem die Vernetzung, sagte ein Sprecher. Das könne auch mit Brillen anderer Hersteller geschehen. Das Konzept einer Datenbrille wurde bislang vor allem von Google vorangetrieben. Allerdings stiess Google Glass in der Öffentlichkeit auf grosse Vorbehalte und wurde von dem Internet-Konzern für ein Redesign zunächst wieder vom Markt genommen. Ähnlich wie bei dem BMW-Prototypen konnten sich Anwender mit Google Glass durch den Strassenverkehr navigieren lassen.

Autobauer setzten nicht nur auf Brillen

Das Konzept der BMW-Brille verzichtet auf die besonders umstrittene Videokamera der Google Glass, mit denen Gesprächspartner gefilmt und fotografiert werden können. In Asien sind Hersteller wie Sony bereits mit Datenbrillen auf dem Markt, mit denen die Anwender beispielsweise das Menü einer fremdsprachigen Speisekarte in Echtzeit übersetzen lassen können.

BMW und andere Automobil-Hersteller setzen beim Einblenden von Informationen in das Blickfeld eines Autofahrers nicht nur auf Brillen, sondern auch auf sogenannte Head-up-Displays. Dabei werden die Inhalte auf der Frontscheibe des Autos in das Sichtfeld des Fahrers projiziert.

(awp/dbe)

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