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BMW trotz Umsatzsteigerung mit Gewinneinbruch

BMW erlitt einen Gewinneinbruch. (Bild: Keystone)

Der deutsche Autohersteller BMW hat trotz einer Umsatzsteigerung einen geringeren Gewinn erwirtschaftet. Doch wirklich Sorgen macht man sich deswegen nicht.

Veröffentlicht am 01.08.2012

Der Autobauer BMW hat im zweiten Quartal weniger Gewinn eingefahren. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 1,28 Milliarden Euro 28 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Das operative Ergebnis (EBIT) ging um 19 Prozent auf knapp 2,3 Milliarden Euro zurück, wie BMW am Mittwoch mitteilte. 

Der Oberklasse-Hersteller konnte zwar seinen Umsatz um 7,3 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro steigern. Gleichzeitig kämpfte er aber mit höheren Kosten für Personal und Entwicklung, teure Investitionen in neue Technologien und mit einem schärferen Wettbewerb. Zudem sei beim Gewinn die Vergleichsbasis des Vorjahres hoch gewesen, weil damals ein Sondereffekt aus niedrigeren Restwert- und Kreditrisiken positiv zu Buche geschlagen habe.

 

Dennoch ist BMW weiter hochprofitabel: Die operative Umsatzrendite, die das Verhältnis von Umsatz zum operativen Ergebnis ausdrückt, liegt in der Autosparte von BMW bei einem sehr hohen Wert von 11,6 Prozent.

Der Konzern bleibt daher für die Zukunft optimistisch: Für das Gesamtjahr 2012 bekräftigte BMW die Prognose, beim Absatz wie beim Vorsteuerergebnis die Vorjahreswerte zu übertreffen.

(laf/sda)

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