Boeing hat zu Jahresbeginn seinen Gewinn um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gesteigert. Der Airbus-Rivale verdiente 586 Millionen Dollar. Der Umsatz schrumpfte allerdings leicht. Er liegt jetzt zwei Prozent tiefer bei 14,9 Milliarden Dollar.

Die Markterwartungen hatten allerdings darunter gelegen. Die Börsianer hatten mit schlechteren Zahlen gerechnet und so stieg denn auch die Aktie vorbörslich um ein knappes Prozent.

Boeing hatte zuvor, wie auch der französische Konkurrent Airbus, schwer unter der Wirtschaftskrise gelitten. Die Fluggesellschaften hatten sich mit Bestellungen zurück gehalten oder Bestellungen sogar storniert. Jetzt ordern die Airlines wieder: Alleine im ersten Quartal gingen konzernweit Aufträge für 23 Milliarden Dollar ein.

"Wir sind gut gestartet in ein Jahr, das wichtig ist für unser Unternehmen", sagte Konzernchef Jim McNerney am Firmensitz in Chicago. In diesem Jahr sollen endlich nach mehrfachen Verzögerungen die ersten Langstreckenmaschinen vom Typ 787 "Dreamliner" und die modernisierten Jumbo-Jets 747-8 ausgeliefert werden, für die derzeit die Testflüge laufen.

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Seine Prognose für das laufende Jahr bestätigte der Konzernchef. Der Umsatz dürfte, so McNerney, angesichts des vollen Auftragsbuchs steigen. Der Gewinn dürfte allerdings um bis zu 15 Prozent zurückgehen. Der Grund: Neben den Kosten für Neuentwicklungen schlagen auch höhere Ausgaben für Pensionen negativ zu Buche.

(laf/cms/awp)