Im zweiten Quartal hat der US-Flugzeughersteller Boeing insgesamt 150 Maschinen an die Kunden übergeben. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 118. Die Zahlen veröffentlichte Boeing am Donnerstag.

Neben der starken Nachfrage nach dem weit verbreiteten Kurz- und Mittelstreckenflieger 737 machte sich vor allem bemerkbar, dass die Produktion des modernisierten Jumbo-Jets 747-8 sowie der mittelgrossen Langstreckenmaschine 787 «Dreamliner» zwischenzeitlich angelaufen ist. Bei beiden Modellen hatten technische Schwierigkeiten zu jahrelangen Verzögerungen geführt.

Auf der Messe in Farnborough, die am kommenden Montag (9. Juli) beginnt, heimsen die Hersteller erfahrungsgemäss zahlreiche frische Aufträge ein. Sowohl Boeing als auch Airbus kommt derzeit zugute, dass die Fluggesellschaften in den Industriestaaten ihre Flotten mit sparsameren Maschinen erneuern.

Überdies können sich immer mehr Menschen in den Schwellenländern einen Flug leisten, weshalb auch hier die Verkäufe merklich steigen.

(aho/vst/awp)

Anzeige