Boeing lässt sich von dem Batterie-Desaster um seinen Langstreckenjet 787 Dreamliner nicht unterkriegen. Im ersten Quartal verdiente der Airbus-Rivale aus den USA dank gestiegener Auslieferungen seiner Verkaufschlager Boeing 737 und 777 unter dem Strich 1,1 Milliarden US-Dollar und damit ein Fünftel mehr als ein Jahr zuvor.

Der Umsatz des Flugzeugbauers ging wegen des faktischen Auslieferungsverbots für den von Batterieproblemen geplagten Dreamliner um 3 Prozent auf 18,9 Milliarden Dollar zurück. Beim Gewinn schnitt Boeing allerdings besser als von Analysten erwartet.

Festhalten an den Zielen

Für das laufende Jahr hält die Boeing-Spitze um Vorstandschef Jim McNerney an ihren bisherigen Zielen fest. Insgesamt will das Unternehmen 635 bis 645 Verkehrsflugzeuge ausliefern, davon mehr als 60 Exemplare des Dreamliners.

Der Umsatz soll auf 82 bis 85 Milliarden Dollar klettern, der Gewinn je Aktie (EPS) 5,00 bis 5,20 Dollar erreichen. Den Schaden durch das mehr als dreimonatige Flugverbot für den Dreamliner bezifferte das Unternehmen zunächst nicht. Die Maschinen sollen mit einer möglichst feuersicheren Batterietechnik schnellstmöglich wieder in die Luft kommen.

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(tno/se/awp)