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Boeing verspricht Trump guten Preis für Air Force One

Air Force One: Zurzeit sind noch Boeing 747 im Einsatz. Keystone

Der kommende US-Präsident Donald Trump hatte sich öffentlich über den Preis der neuen Air Force One beschwert. Jetzt will Boeing die Präsidentenmaschine günstiger anbieten.

Veröffentlicht am 22.12.2016

Nach den Drohungen Donald Trumps, den Auftrag für das neue Präsidentenflugzeug zu stornieren, verspricht Hersteller Boeing dem designierten US-Präsidenten einen guten Preis. Trump hatte kürzlich getwittert: «Boeing baut eine brandneue 747 Air Force One für künftige Präsidenten, aber die Kosten sind ausser Kontrolle, mehr als 4 Milliarden Dollar. Streicht die Order!»

Boeing-Chef Dennis Muilenburg sagte am Mittwoch nach einem Treffen mit Trump in Florida: «Wir werden es für weniger schaffen.» Er habe Trump sein Wort gegeben.

747-8 sollen die alternden 747 ablösen

Das Pentagon hatte Boeing im Januar mit dem Bau der neuen Air Force One beauftragt. Die neuen Jumbojets vom Typ 747-8 sollen die alternden 747 ablösen, die seit den frühen 1990er Jahren den Präsidenten um die Welt fliegen.

Der Airbus-Rivale Boeing hatte zunächst nur einen Anfangsvertrag erhalten. Damit sollte ein Plan ausgearbeitet werden, der zeigt, wie die zwei Maschinen im vorgesehenen Kostenrahmen allen Anforderungen entsprechen können.

Die US-Regierung hatte den Finanzrahmen des Programms zur Entwicklung und zum Bau der neuen Maschinen mit bis zu 3 Milliarden Dollar angegeben. Den bislang mit der Regierung vereinbarten Vertragswert für die Planung der neuen Air Force One gibt Boeing mit 170 Millionen Dollar an.

(awp/tno/moh)

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