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Unsicher
Boeing zittert um die «Air Force One»

«Air Force One» von Boeing: Die Maschine ist seit über 30 Jahre im Einsatz.   Keystone

Der US-Flugzeugbauer könnte beim Bau einer neuen Präsidentenmaschine seine exklusive Position verlieren. Laut Regierung könnten schon bald diverse Angebote geprüft werden.

Veröffentlicht am 29.08.2014

Der US-Flugzeugbauer Boeing muss um seine exklusive Position beim Bau der Präsidentenmaschine zittern. Im Dezember werde entschieden, ob Boeing einen Grossauftrag für die nächste «Air Force One» mit anderen Firmen teilen muss, sagte ein Sprecher der US-Luftwaffe dem Finanzdienst Bloomberg.

Die aktuelle Präsidentenmaschine ist eine alternde Boeing, die 2017 über 30 Jahre auf dem Buckel und damit eigentlich ihre planmässige Pflicht getan haben wird. Dem Sprecher zufolge will die US Air Force den Kauf einer neuen Maschine 2016 über die Bühne bringen und ab Anfang nächsten Jahres Angebote sondieren.

Konkurrent Airbus hält sich zurück

Denkbar sei, wieder ein Modell 747-8 von Boeing zu nehmen, aber andere Firmen für die spezielle Ausrüstung einzuspannen. Das Flugzeug dürfte vermutlich nicht vor 2018 ausgeliefert werden. Der europäische Konkurrent Airbus hatte bereits angekündigt, Boeing nicht beim Bau der Air Force One herausfordern zu wollen.

(awp/dbe)

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