Die US-Börsenaufsicht SEC will feststellen, ob der Geschäftsbericht der Grossbank JP Morgan zum ersten Quartal angemessen und vollständig war, erklärte SEC-Chefin Mary Schapiro am Dienstag vor dem Bankenausschuss des Senats.

Die Bank hatte vor knapp zwei Wochen eingeräumt, dass eine einzelner Händler in London mit hochriskanten Wetten mindestens zwei Milliarden Dollar in den Sand gesetzt hatte.

Die betroffenen Geschäfte fielen nicht unter die Aufsicht der Behörde, erklärte Schapiro. Wenn jedoch die so genannten Dodd-Frank-Gesetze in Kraft gewesen wären, hätte die Behörde Kenntnis von den Spekulationen gehabt.

(laf/sda)