Der starke Franken hat den Schweizer Börsenbetreiber Six im ersten Halbjahr 2015 gebremst. Der Gewinn des Zürcher Konzerns sank um 2,4 Prozent auf 127,5 Millionen Franken, wie Six am Mittwoch mitteilte.

Verantwortlich für den Rückgang waren sinkende Erträge im Geschäft mit Finanzinformationen sowie Bank- und Kreditkarten. Zudem belasteten höhere Steuern das Ergebnis.

Mindestkurs-Aus beflügelt Handel

Im Börsenhandel steigerte die SIX dank der Schwankungen an den Finanzmärkten dagegen die Einnahmen. Der Geschäftsbereich Swiss Exchange erzielte einen um 8,4 Prozent höheren Betriebsertrag von 110,5 Millionen Franken. Gleichzeitig stieg der Ebit um 1,9 Prozent auf 55,8 Millionen Franken.

«Dieses Ergebnis ist auf eine markante Zunahme der Handelsaktivitäten gegenüber der Vorjahresperiode zurückzuführen», schreibt die Six in der Medienmitteilung. Die Anzahl der Abschlüsse im Börsenhandel wuchs um 40 Prozent, der Handelsumsatz um 31 Prozent.

(reuters/ise/ama)