Bereits eine Woche vor dem Ende der Zeichnungsfrist hat DKSH offenbar bereits genügend Angebote für alle Aktien erhalten, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider meldete.

Der Börsengang von DKSH soll 900 Millionen Schweizer Franken bringen. Ein Insider meinte, die Aktien seien schon am ersten Tag drei- bis vierfach überzeichnet gewesen. Für einen erfolgreichen Börsengang müssen die Bücher Experten zufolge mindestens zweimal gefüllt sein.

Die Zeichnungsfrist für DKSH endet am 20. März. Einen Tag später sollen die Aktien erstmals in Zürich notiert werden.

Ein Händler sprach am Montag von anhaltend starkem Interesse an den DKSH-Aktien. Im ausserbörslichen Handel kletterten die Titel weiter und notierten bei Geldkursen von 59 und Briefkursen von 69 Franken nach 50/55 Franken am Freitag. Die Preisspanne für die Aktien, die die Grossaktionäre im Rahmen des Börsengangs anbieten, reicht von 42 bis 48 Franken.

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Bücher seit Donnerstag gedeckt

«Die Bücher inklusive Mehrzuteilungsoption sind seit Donnerstagabend gedeckt», sagte ein an der Transaktion beteiligter Investmentbanker. Der Börsengang stosse insbesondere bei Schweizer Anlegern auf starke Nachfrage. Mit den DKSH-Aktien wollten die Anleger am Asien-Boom teilhaben.

Grosse Nachfrage bei Schweizer Anlegern

Der Zürcher Traditionskonzern hilft westlichen Unternehmen, im asiatischen Markt zu expandieren, und bietet ihnen Marketing, Vertrieb, Inkasso und Kundendienst an.

Trotz der grossen Nachfrage sei die Preisspanne nicht zu tief angesetzt worden. «Wenn der Platzierungspreis am oberen Ende der Spanne zu liegen kommt, hat DKSH gemessen an der Bewertung von vergleichbaren Firmen wie Kühne & Nagel und SGS, die die Börse mit dem 16- bis 18-fachen des Gewinns bewertet, immer noch etwas Luft», sagte der Banker.

«Die Preisspanne ist fair.» Von einem Erfolg könne erst gesprochen werden, wenn sich die Aktien auch im Sekundärmarkt gut entwickelten.

(chb/vst/sda)