Der Börsengang eines Teils des europäischen Börsenbetreibers Euronext wird bis zu 1,16 Milliarden Euro schwer. Gut zwei Drittel des Unternehmens sollen für einen Preis zwischen 19 und 25 Euro je Anteilsschein angeboten werden, wie die Konzernmutter Intercontinental Exchange (ICE) am Dienstag mitteilte. Gut 33 Prozent der Aktien sollen dabei an institutionelle Anleger gehen. Der finale Preis je Anteilsschein soll am 19. Juni feststehen.

Nach der im November abgeschlossenen Übernahme der New York Stock Exchange NYSE, die die Euronext ihrerseits 2007 gekauft hatte, will die auf den Rohstoffhandel ausgerichtete ICE den Betreiber von Handelsplätzen in Amsterdam, Brüssel, Lissabon und Paris abspalten. Im Januar schätzte Euronext ihren eigenen Wert laut Insidern auf 1,5 bis 1,8 Milliarden Euro. Die Londoner Derivatebörse Liffe will ICE dagegen behalten.

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