Der Chemieriese Evonik vermeldet nach seinem Börsendebut für das erste Quartal mehr Gewinn. Beim Umsatz musste Evonik indes Federn lassen.

Konzernchef Klaus Engel bekräftigte trotzdem seine Jahresprognose und rechnet für 2013 weiter mit steigenden Umsätzen. Die operativen Ergebnisse erwartet er weiter auf dem Rekordniveau des Vorjahres.

«Im Verlauf der zweiten Jahreshälfte erwarten wir eine spürbare Belebung unseres Geschäfts», betonte Engel. Er setzt dabei auf ein Anziehen der Weltkonjunktur sowie die Inbetriebnahme neuer Produktionskapazitäten bei Evonik.

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Im ersten Quartal sank der Umsatz um rund vier Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Evonik musste nach eigenen Angaben geringere Verkaufspreise und teils steigende Rohstoffkosten verkraften. Trotzdem arbeitete der Chemieriese profitabler: Das Konzernergebnis kletterte auf 289 (Vorjahr: 269) Millionen Euro.

Der Chemiekonzern hatte am 25. April nach drei vergeblichen Anläufen sein Debut an der Börse gefeiert. Der Einstandskurs der Anteilsscheine lag bei 33 Euro.

(vst/aho/reuters)