Börsenneuling VAT hat im dritten Quartal 2016 den Umsatz und insbesondere den Auftragseingang stark gesteigert. Der Umsatz wuchs gegenüber der Vorjahresperiode um 17 Prozent auf 129,7 Millionen Franken. Dieser Anstieg sei teilweise auch auf positive Wechselkursentwicklungen zurückzuführen, teilt der Ostschweizer Vakuumventil-Hersteller am Montag mit. Die Wechselkurseffekte machten 5 Prozentpunkte des Wachstums aus.

Der Auftragseingang kletterte gar um knapp 40 Prozent auf 137,0 Millionen in die Höhe. Grund dafür sei die anhaltend grosse Kundennachfrage nach Anlagen, die von der Einführung neuer Technologie in der Halbleiter- und Displayproduktion getrieben werde, heisst es weiter. Diese Entwicklung beobachte man insbesondere in der Display-Produktion. Regional habe sich das Geschäft unter anderem in Asien und in den Vereinigten Staaten sehr gut entwickelt.

Erwartungen übertroffen

Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz liegt bei 121,3 Millionen Franken, jener zum Auftragseingang bei 115,0 Millionen. Nach neun Monaten weist VAT einen Umsatz in Höhe von 365,2 Millionen Franken (+17 Prozent) sowie einen Auftragseingang von 393,8 Millionen (+19 Prozent) aus.

Der gute Geschäftsverlauf bewog die Gruppe dazu, die Wachstumsprognose für das Gesamtjahr 2016 anzuheben. Neu wird mit einem Umsatzwachstum im Bereich von 15 bis 18 Prozent gerechnet nach zuvor erwarteten 12 bis 15 Prozent. Derweil rechnet VAT nach wie vor damit, dass die EBITDA-Marge im Bereich von 31Prozent liegen wird. Und für die Aktionäre will das Unternehmen weiterhin 80 Millionen Franken zur Ausschüttung als Dividende bereithalten, so die Mitteilung.

(awp/mbü/hon)

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