Der Start der Sendung «Handelszeitung-Börsenstandpunkte» kommt zur rechten Zeit: Die Finanzmärkte durchleben eine «heisse» Phase, die Anleger sind tief verunsichert.

Die Eingangsfrage, die Martin Spieler, Chef-redaktor der «Handelszeitung» und Moderator des neuen TV-Magazins, seinen Gästen stellte, ist denn auch die Dringendste: Wie schlimm steht es wirklich? «Die Investoren haben überreagiert», lautete die Antwort von UBS-Chefökonom Klaus Wellershoff. Nicht ganz so zuversichtlich gab sich hingegen Thomas Lips, CIO der AIG Private Bank: «Die Risiken werden den Anleger auf Trab halten.» Dass sich Börse und Wirtschaft mittelfristig abkühlen müssen, daran liess schliesslich der Stargast der Sendung keinen Zweifel: «Die Unternehmer müssen jetzt vorsorgen», mahnte Bundesrat Christoph Blocher. In der Zwischenzeit setzt er sich mit der Änderung des Aktionärsrechts für das Eigentum der Investoren ein. Und will im Wahlherbst seinen Sitz als Bundesrat verteidigen.

Der Herbst bringt auch die nächste Ausgabe der von RingierTV produzierten «Börsenstandpunkte» am 6. Oktober um 21.40 Uhr auf SF2. Nach Ausstrahlung sind die Beiträge auf www.handelszeitung.ch einzusehen.