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Fussball
Bombendrohung bei Fifa-Kongress

Sepp Blatter: Bombendrohung am Kongress.   Keystone

Am Fifa-Kongress in Zürich ist eine Bombendrohung eingegangen, bestätigt die Polizei. Rettungskräfte sind vor Ort.

Von Stefan Eiselin und Christian Bütikofer
am 29.05.2015

Aufruhr in Oerlikon. Am Fifa-Kongress ist eine Bombendrohung eingegangen, wie gut informierte Kreise handelszeitung.ch berichten. Der Zürcher Stadtpolizeisprecher Marco Cortesi bestätigte den Vorfall auf Anfrage. Auch die Fifa bestätigt den Eingang der Drohung gegenüber handelszeitung.ch. Kurz nach 11 Uhr wurden Rettungskräfte alarmiert.

Journalisten vor Ort berichten, dass sie ihre Plätze im Fifa-Saal verlassen mussten. Allerdings wurde ihnen der wahre Grund nicht mitgeteilt:

 

Kundgebung und Flashmob bei Fifa-Kongress

Die Stimmung am und vor dem Kongress war schon zu Beginn aufgeladen. Verschiedene Gruppierungen haben für ihre Anliegen demonstriert. Während propalästinensische Demonstranten für den Ausschluss Israels aus dem Weltfussballverband warben, machte die Unia mit einem Flashmob auf die «katastrophalen Zustände» auf WM-Baustellen in Katar aufmerksam.

Die von einigen Polizisten beobachtete Kundgebung verlief friedlich. Im Innern des Hallenstadions wurden zudem zwei Frauen abgeführt, nachdem sie eine Palästina-Fahne geschwenkt und Parolen gerufen hatten, berichtete die Nachrichtenagentur SDA.

Kongress wieder aufgenommen

Inzwischen ist die Gefahr gebannt. Der Kongress wurde wieder gestartet und Generalsekretär Valcke erwähnte auf der Bühne die Bombendrohung - es könne weitergehen, meinte er.

Laut der Stadtpolizei Zürich rückten diverse Spezialisten nach Zürich-Oerlikon zum Hallenstadion aus, um die Situation mit den Verantwortlichen vor Ort zu beurteilen. Der Kongressraum wurde von Spezialisten um vom wissenschaftlichen Forschungsinstitut abgesucht. Personen wurden keine evakuiert.

Die aktuellen Entwicklungen zum Fifa-Kongress und den Korruptionsvorwürfen finden Sie hier in unserem Live-Ticker.

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