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Jahreszahlen
Boom in Asien lässt Gewinne bei DKSH weiter sprudeln

DKSH: Euphorie in Asien.   Keystone

Die Geschäfte in Asien bereiten dem Handelskonzern DKSH Freude - nur in Thailand könnte es noch besser laufen.

Veröffentlicht am 11.03.2014

Der zunehmende Wohlstand der schnell wachsenden Mittelschicht Asiens lässt beim Handelskonzern DKSH weiter die Kassen klingeln. 2013 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzplus von 8,5 Prozent, derweil das operative Ergebnis (Ebit) immerhin um 2,5 Prozent anstieg.

Der Umsatz belief sich auf 9,56 Milliarden Franken und das Ebit auf 282,2 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens hiess. Die Wachstumszahlen des Handelskonzerns hätten aber durchaus noch höher ausfallen können. Zu schaffen gemacht haben dürften DKSH die politischen Unruhen in Thailand, wo rund ein Drittel des Umsatz herstammt.

Wechselkurs drückt

Zudem haben auch Wechselkursveränderungen das Ergebnis gedrückt: Mit den gleichen Devisenkursen wie im Vorjahr gerechnet hätte DKSH eine Umsatzsteigerung von über 10 Prozent verzeichnet, und der Betriebsgewinn wäre um 5,9 Prozent höher ausgefallen.

Unter dem Strich blieben 214,1 Millionen Franken übrig, 16,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Positiv beeinflusst wurde die Gewinnzahlen indes aber noch durch den Verkauf einer Liegenschaft in Malaysia. Die Ergebnissteigerung hat auch positive Auswirkungen für die Aktionäre: Die Dividende pro Aktie soll von 80 Rappen im Vorjahr auf nun 95 Rappen erhöht werden.

DKSH entstand 2002 aus der Zusammenlegung der traditionsreichen Handelshäuser Diethelm, Keller und Siber-Hegner und blickt auf eine 150-jährige Tradition im Handel mit Asien zurück. DKSH ist bis heute von seinen Gründerfamilien geprägt und trägt seit der Fusion 2002 die heutige Bezeichnung. 2012 wurde DKSH an der Börse kotiert.

(sda/chb)

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