Der Schraubenhändler Bossard hat im vergangenen Geschäftsjahr mit 42,9 Millionen Franken, unter dem Strich 4,2 Prozent weniger Gewinn eingefahren. Auch der Betriebsgewinn lag tiefer als im Vorjahr.

Dieser betrug gemäss Mitteilung 47,6 Millionen Franken, was einem Rückgang um 5,2 Prozent entspricht. Bossard gab sich dennoch zufrieden. «Wir hatten definitiv keinen Rückenwind. Gleichwohl hat die Bossard Gruppe ein gutes Resultat erzielt», liess sich Konzernchef David Bean im Communiqué zitieren. Der Umsatz legte, wie bereits bekannt, um 2,9 Prozent auf 487,1 Millionen Franken zu. Dies sei vor allem dem Amerika-Geschäft zu verdanken. Organisch wuchs die Gruppe um 2,1 Prozent, in Lokalwährungen um 0,8 Prozent.

Der Schraubenhändler hatte in Europa und Asien zu kämpfen. In Europa sei die verhaltene Nachfrage spürbar, in den asiatischen Märkten litten die Kunden unter den schwächeren Nachfrage aus dem Ausland. Ausserdem habe sich der Umsatz mit Kunden aus dem Wind- und Solarsektor unbefriedigend entwickelt.

(muv/tke/sda)

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