Der Schraubenhändler Bossard hat im ersten Halbjahr 2014 einen Rekordgewinn von 32,3 Millionen Franken erzielt. Insbesondere in Europa und Asien setzte sich die Nachfragebelebung fort. Der Umsatz stieg gesamthaft um knapp 3 Prozent auf 321 Millionen Franken, wie Bossard mitteilte.

Insbesondere in Europa setzte sich dabei der positive Nachfragetrend (+6,5 Prozent auf 208,2 Millionen Franken) fort, der bereits im zweiten Semester 2013 feststellbar war. Mittlerweile erwirtschaftet Bossard nach eigenen Angaben fast zwei Drittel des Umsatzes auf europäischen Märkten.

Schwächelnder Umsatz in den USA

Negativ war hingegen die Umsatzentwicklung in Amerika. Hier brach der Umsatz aufgrund von Währungseinflüssen um 10 Prozent auf 65,7 Millionen Franken ein. Der Rückgang sei vor allem auf die schwächere Nachfrage eines Grosskunden zurückzuführen, schreibt Bossard.

In Asien setzte sich allerdings der Wachstumstrend auf hohem Niveau fort. Hier weitete sich der Umsatz vor allem aufgrund neuer Kunden um knapp 10 Prozent auf 47,1 Millionen Franken aus.

Der Konzerngewinn konnte um über 10 Prozent auf rekordhohe 32,3 Millionen Franken gesteigert werden. Trotz höherem Steueraufwand konnte die Umsatzrendite verbessert werden. Bossard spricht von einem Spitzenwert in der Branche. Einen detaillierten Halbjahresbericht veröffentlicht Bossard am 26. August.

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(sda/dbe/vst)