Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard weist für das erste Halbjahr einen auf 25,7 Millionen Franken von 28,3 Millionen Franken gesunkenen Betriebsgewinn EBIT aus. Die operative Marge reduzierte sich auf 10,6 Prozent nach zuvor 11,6 Prozent, wie das Unternehmen in dem am Dienstag veröffentlichten Halbjahresbericht schreibt. Erste Kennzahlen hatte Bossard bereits Mitte Juli kommuniziert.

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Damals gab Bossard bekannt, dass der Umsatz leicht um 0,4 Prozent auf 251,4 Millionen Franken zurückging. In Lokalwährungen resultierte dagegen ein Plus von 0,5 Prozent. Weiter hiess es, dass der Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent auf 22,1 Millionen Franken gesunken ist.

In Zukunft will Bossard nach wie vor, unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung, strategiekonform in die Markt- und Produktentwicklung investieren und jede Wachstumschance konsequent nutzen, bekräftigt die Gesellschaft den Ausblick im Halbjahresbericht. So soll die Marktposition auf lange Sicht gestärkt werden.

Allerdings blieben die konjunkturellen Perspektiven aufgrund der Eurokrise und der ungelösten Verschuldungsprobleme unsicher. Bereits in der ersten Jahreshälfte sei in Europa und Asien eine Verlangsamung der Nachfragedynamik spürbar gewesen. Die jüngsten Konjunkturprognosen sowie die Entwicklung der relevanten Einkaufsmanagerindizes deuteten zurzeit auf eine weitere Wachstumsabschwächung hin.

(aho/laf/awp)