Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat im ersten Semester 2014 den Betriebsgewinn auf Stufe Ebit gesteigert. Wie dem am Dienstag publizierten Halbjahresbericht zu entnehmen ist, nahm er um 12 Prozent auf 41 Millionen Franken und die entsprechende Marge auf 13,2 Prozent von 12,1Prozent im Vorjahr zu. Die Marge liege deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Erste Kennzahlen hatte Bossard bereits Mitte Juli kommuniziert. Demnach zog der Umsatz um 3 Prozent auf 321 Millionen Franken an, in Lokalwährungen ergab sich ein Plus von 5,6 Prozent. Der konsolidierte Konzerngewinn wuchs um 11 Prozent auf 32,3 Millionen. Die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) hatte Bossard damit bezüglich Gewinn übertroffen, mit dem Umsatz hingegen leicht verfehlt.

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Die Gruppe habe von einem allgemein besseren wirtschaftlichen Umfeld profitiert, heisst es. Auch die Erfolge bei der Akquisition neuer Kunden wird hervorgestrichen.

Prognose bestätigt

Für die zweite Jahreshälfte ist das Bossard-Management zuversichtlich. Es wird mit weiterem Wachstum gerechnet, aber von keiner Beschleunigung der Nachfrage ausgegangen. Diese Einschätzung gelte insbesondere für Europa, wo Bossard zwei Drittel des Umsatzes erwirtschaftet. In Amerika werde sich der Vertrag mit Tesla positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr wird bestätigt. Demzufolge strebt Bossard weiterhin ein Wachstum von 5 Prozent bis 8 Prozent in Lokalwährung an.

(awp/chb)