Die vorgeschlagene Kapitalerhöhung wurde von den Bossard-Anteilseignern an der Generalversammlung in Zug mit einer Zustimmungsquote von 99,9 Prozent der anwesenden Stimmen genehmigt. Der erwartete Nettoerlös aus der Erhöhung beträgt rund 80 Millionen Franken.

Jeder bisherigen Aktie wird ein Bezugsrecht zugeteilt. Vier Bezugsrechte berechtigen zum Bezug von einer neuen Aktie der jeweils gleichen Kategorie. Eine neue Inhaberaktie kann zum Preis von 100 Franken und eine neue Namenaktie zum Preis von 20 Franken bezogen werden.

Der Schritt war von der Unternehmensleitung vorgeschlagen worden, um die gesunkene Eigenfinanzierung nach der Übernahme der KVT-Fastening für 200 Millionen wieder zu erhöhen. Die neuen Inhaberaktien werden am 25. März 2013 erstmals an der Börse gehandelt und werden für das Geschäftsjahr 2013 voll dividendenberechtigt sein.

Tiefere Dividende

Die Aktionäre winkten am Dienstag auch sämtliche weitere Anträge des Verwaltungsrates durch. Auch Demnach wird des Anteilseignern eine Bruttodividende von 5.75 Franken (Vorjahr 6 Franken) pro Inhaberaktie ausbezahlt, pro Namenaktie in Höhe von 1.15 Franken (Vorjahr 1.20 Franken).

Zudem wurde Maria Teresa Vacalli für eine Amtsdauer von drei Jahren neu in den Verwaltungsrat gewählt, teilte die Gesellschaft weiter mit.

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(se/tno/awp)