Eigentlich dürfte Nestlé-Präsident Peter Brabeck nächsten Frühling nicht in den Ruhestand treten. Denn niemand ist beim Schweizer Nahrungsmittelkonzern so gut verlötet wie er.

Die Kontakte des 71-Jährigen reichen künftig bis ins US ­State Department. Denn mit dem neuen Aussenminister Rex Tillerson sitzt ­Brabeck seit sechs Jahren im Board des Ölmultikonzerns Exxon Mobil. Tillerson ist seit zehn Jahren Delegierter des Verwaltungrates. Nun aber holt ihn Immobilien-Tycoon Donald Trump ins Kabinett.

Crème de la Crème

Der 64-jährige Ölmann gilt – im Gegensatz zu seinem künftigen Chef – als ­besonnen und global denkend; mit der Corporate World steht er auf Du und Du. Nur erprobte CEO oder Chairmen von Weltkonzernen schaffen es bei ihm ins Gremium. Beeindruckend ist auch die Börsenkapitalisierung von Exxon: ­
380 Milliarden Dollar. Nestlé bringt es gerade einmal auf 220 Milliarden.

Neben Brabeck hat Tillerson diese Cracks um sich geschart: Michael Boskin, Verwaltungsrat bei Oracle, Ursula Burns, CEO von Xerox, Henrietta Fore, CEO von Holsman International, Kenneth Frazier CEO von Merck, Douglas Oberhelman, CEO von Caterpillar, Sam Palmisano, ehemaliger IBM-Konzernchef und Verwaltungsrat bei American Express, Steven Reinemund, Verwaltungsrat bei Walmart sowie ­William ­Weldon, Verwaltungsrat bei JP Morgan Chase.

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