Es wäre durchaus ein Traumpaar gewesen. Zwei Mal schon flirteten Orange und Sunrise heftig. Zwei Mal wurde aus dem Flirt aber keine Liebe. Letztmals verhandelten die Schweizer Nummer zwei und drei im Juni über eine Heirat. Doch Anfang September kam dann die Absage. «Ein erneuter Fusionsversuch mit Orange steht im Moment nicht zur Debatte», sagte Sunrise-Präsident Dominik Koechlin im Interview mit der «Handelszeitung».

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Die britische Finanzgesellschaft CVC als Eigentümerin will Sunrise lieber abstossen. Seit ein paar Wochen sondiert sie deshalb verschiedene Optionen. Nun wurden die offenbar auf zwei reduziert. Entweder soll Sunrise an die Börse gebracht oder dann verkauft werden, wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt.

Hoffnung dank boomenden Börsen

CVC will offenbar 4,9 Milliarden Franken für Sunrise. Beim Kauf im Jahr 2010 hatte sie 3,3 Milliarden gezahlt. Die boomenden Aktienmärkte und sich verbessernde Geschäftszahlen erachten die Briten als idealen Moment, um die Pläne jetzt umzusetzen. Weder Sunrise noch CVC wollen das Gerücht kommentieren.