Die britische Grossbank Lloyds hat ihren Gewinn zu Jahresbeginn in etwa stabil gehalten. Der um Sonderfaktoren bereinigte Vorsteuergewinn fiel leicht auf 2,1 Milliarden Pfund (rund 3 Milliarden Franken), wie das führende britische Hypothekeninstitut  mitteilte. Im ersten Quartal des Vorjahres waren es noch 2,2 Milliarden Pfund gewesen.

Lloyds-Chef Antonio Horta-Osorio verschlankt das Institut momentan. Dabei fallen auch Tausende Jobs weg. Lloyds musste in der weltweiten Finanzkrise 2008 mit Steuergeld in Höhe von 20,5 Milliarden Pfund gerettet werden.

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Noch hält die Regierung einen Teil

Der britische Staat hat seine Beteiligung an der Bank mittlerweile aber von einst 43 Prozent auf unter zehn Prozent reduziert und dabei über 16 Milliarden Pfund eingenommen. Insider rechnen damit, dass die restliche Beteiligung erst nach dem britischen Referendum über einen EU-Verbleib auf den Markt geworfen wird. Die Abstimmung steht im Juni an.

(sda/chb/ama)