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Abbau
Britische Grossbank streicht 15'000 Jobs

Standard Chartered in London: Die Bank will Milliarden sparen. Keystone

Das Geldhaus Standard Chartered macht mit seinem radikalen Sparprogramm vorwärts. In den nächsten Jahren sollen Tausende Stellen wegfallen. Zudem plant die Grossbank die Aufnahme von Frischgeld.

Veröffentlicht am 03.11.2015

Die britische Grossbank Standard Chartered will ihren radikalen Sparkurs weiter vorantreiben und bis 2018 rund 15'000 Stellen streichen. Dies soll zu einem geplanten Kostenabbau von 2,9 Milliarden Dollar beitragen, kündigte das stark auf Asien fokussierte Institut am Dienstag an. Die Bank beschäftigt mehr als 86'000 Mitarbeiter.

Zugleich teilte Standard Chartered mit, an der Börse 5,1 Milliarden Dollar frisches Kapital aufnehmen zu wollen. Mit der Umstrukturierung will der neue Vorstandschef Bill Winters die Gesellschaft wieder auf den Gewinnpfad führen. Im abgelaufenen Quartal verbuchte die Bank einen operativen Verlust von 139 Millionen Dollar. Dem Kreditinstitut macht vor allem die Abkühlung in Schwellenländern zu schaffen.

(reuters/dbe/ama)

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