Der Reingewinn der Banca della Svizzera Italiana (BSI) nahm im ersten Halbjahr um 73 Prozent auf 62,6 Millionen Franken zu. Die verwalteten Vermögen erhöhten sich um über 2 Prozent auf 91,4 Milliarden, wie die Bank mitteilt. Die positive Entwicklung ist unter anderem auf die vollständige Abschreibung des Goodwill von Banca del Gottardo Ende 2013 zurückzuführen.

Aber auch auf bereinigter Basis fiel der Gewinn um 5,3 Prozent höher aus als im vergleichbaren Zeitraum 2013. Chef Stefano Coduri weist darauf hin, dass die guten Zahlen trotz der Unsicherheit rund um die Aktionärsstruktur des Instituts erzielt worden seien. Am 15. Juli hatte die Bank bekannt gegeben, dass BSI von der BTG Pactual übernommen wird. An diese hatte die italienische Versicherungsgruppe Generali zuvor ihre BSI-Anteile verkauft.

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Negativ auf den Neugeldzufluss ausgewirkt

Die unsichere Besitzerstruktur ging jedoch nicht vollkommen spurlos am Konzernergebnis vorbei. Der Netto-Neugeldzufluss in den Monaten Januar bis Juni nahm nur leicht zu. Mit plus 0,5 Milliarden Franken liegt dieser unter den Erwartungen der Bank. Zusätzlich negativ auf den Neugeldzufluss wirkte sich die steuerliche Regularisierung vieler Kundenvermögen aus. Sie stammen traditionell zu einem grossen Teil aus Italien.

(sda/se)