Trotz der rückläufigen Nachfrage in seinem Hauptmarkt Landmaschinen hat der Industriekonzern Bucher seine Geschäfte in den ersten neun Monaten 2014 ausweiten können: Der Umsatz erhöhte sich per Ende September um 5,7 Prozent auf 2,1 Milliarden Franken, wie Bucher mitteilte.

Der Auftragseingang stieg um 2,1 Prozent auf 2 Milliarden Franken. Bucher habe sich dank der starken Position für von Milch- und Fleischproduzenten benötigte Gerätschaften sowie der guten geographischen Abdeckung besser als der Gesamtmarkt behaupten können, heisst es in der Mitteilung.

Prognose bestätigt

Der Konzern bestätigt seine Prognose für das Gesamtjahr. Bucher rechnet weiterhin mit einer Umsatzzunahme und eine moderat geringeren Profitabilität als 2013. In der Landmaschinensparte Kuhn Group blieb der Umsatz praktisch unverändert bei 986,7 Millionen. Franken (-0,3 Prozent), der Auftragseingang sank um 1,9 Prozent auf 870,1 Millionen Franken.

Im Markt für Kommunalfahrzeuge verzeichnete Bucher ein Umsatzplus von 14,5 Prozent auf 296 Millionen. Franken und einen Anstieg des Auftragseingangs um 11,8 Prozent auf 311,3 Millionen Franken. Ein Umsatzplus von 5,5 Prozent auf 364,9 Millionen Franken gab es bei Bucher Hydraulics. Die Sparte steigerte ihren Auftragseingang um 9,9 Prozent auf 370,2 Millionen Franken.

Starkes Wachstum in Sparte mit Weinproduktionsanlagen

Bei den Glasformungs- und Inspektionsmaschinen (Emhart Glass) stieg der Umsatz um 11,5 Prozent auf 263,6 Millionen Franken. Der Auftragseingang schrumpfte hingegen um 4 Prozent auf 265,3 Millionen Franken.

In der Sparte Bucher Specials, die unter anderem Weinproduktionsanlagen herstellt, stieg der Umsatz stark um 29,2 Prozent auf 238,9 Millionen Franken. Aufträge erhielt sie in Höhe von 219,1 Millionen Franken, was einem Plus von 20,4 Prozent entspricht.

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(sda/dbe/ama)