Der Industriekonzern Bucher hat im ersten Quartal den Umsatz um 8,4 Prozent auf 712,5 Millionen Franken gesteigert. Alle Sparten der Gruppe, die unter anderem Kommunalfahrzeuge, Landmaschinen, Hydraulikkomponenten und Anlagen für die Glasherstellung baut, trugen dazu bei.

Die Märkte hätten sich zwischen Januar und März freundlich entwickelt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Besonders in Nordamerika und in einigen Geschäften in Westeuropa seien die Kunden zu Investitionen bereit gewesen.

Die Nachfrage nach spezialisierten Landmaschinen sei zurückgegangen, bleibe aber auch hohem Niveau, hiess es weiter. Ohne den Einfluss schwankender Wechselkurse hätte Bucher den Umsatz nach eigenen Angaben gar um 10,6 Prozent gesteigert.

Mehr Bestellungen

Zugelegt hat das Unternehmen aber auch beim Bestelleingang, der um 5 Prozent auf 705,8 Millionen Franken zunahm. Der Auftragsbestand nahm hingegen leicht ab: Er lag Ende März währungskursbedingt 0,7 Prozent tiefer als vor einem Jahr bei 831,9 Millionen Franken.

Wie ebenfalls aus der am Dienstag veröffentlichten Mitteilung hervorging, stieg Buchers Personalbestand innert Jahresfrist um 3,3 Prozent auf 11'244 Mitarbeiter, was teilweise auf Akquisitionen zurückzuführen ist.

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(sda/me)