Auch der Aufschwung im Markt für hydraulische Systemlösungen setzte sich fort, wie Bucher Industries am Donnerstag mitteilte. Allerdings flachte diese Entwicklung gegen Ende Jahr ab.

Die Nachfrage nach Kommunalfahrzeugen entwickelte sich überraschend stabil, wie Bucher weiter mitteilte. Bei den Anlagen für die Weinproduktion musste der Konzern jedoch teilweise einen wesentlichen Rückgang in den Hauptmärkten Europas hinnehmen.

Insgesamt legte der Jahresumsatz um 14,9 Prozent auf 2,34 Milliarden Franken zu. Das entspricht einem Wachstum von 14,9 Prozent. In Lokalwährungen betrug das Plus 27,2 Prozent, wie Bucher festhält. Der starke Schweizer Franken führte somit zu negativen Währungseffekten von über 12 Prozent.

Der Auftragseingang stieg um 16,7 Prozent auf 2,59 Milliarden Franken. Bucher rechnet ausserdem für 2011 mit einer prozentualen Steigerung des Betriebs- und Jahresergebnisses in der Grössenordnung des ersten Halbjahrs.

Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg im ersten Semester 2011 um ein Viertel auf 88,9 Millionen Franken. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 55,1 Millionen Franken; 27 Prozent mehr als im Vorjahr.

Ausblick mit Unsicherheiten

Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr sind für Bucher mit Unsicherheiten behaftet. Grund seien die massive Verschuldung der Industrienationen in Europa und der USA sowie die Instabilität des Euroraums.

Der Konzern sieht aber auch positive Tendenzen in seinen Absatzmärkten. Für das laufende Jahr gibt sich Bucher deshalb vorsichtig optimistisch. Der Konzern erwartet eine Verbesserung von Umsatz sowie Betriebs- und Konzernergebnis.

(laf/sda)