Der Industriekonzern Bucher hat im Geschäftsjahr 2013 einem um 3,1 Prozent höheren Umsatz von 2,69 Milliarden Franken verbucht. Bereinigt um Währungs-, Akquisitions- und Devestitionseffekte ergab sich ein Plus von 0,8 Prozent, wie der Zürcher Landmaschinen-, Fahrzeug- und Anlagenbauer mitteilte. Der Auftragseingang erhöhte sich hingegen deutlich um 9,1 Prozent auf 2,72 Milliarden Franken, bereinigt um 6,6 Prozent. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr mit 850 Millionen Franken um 6,9 Prozent über dem Vorjahreswert.

Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten in etwa erfüllt. Der AWP-Konsens lag für den Umsatz und den Auftragseingang bei je 2,71 Milliarden Franken.

Unterschiedliche Entwicklungen

Im Geschäftsjahr 2013 entwickelten sich die Sparten des Konzerns unterschiedlich. Die grösste Division, die auf Landmaschinen spezialisierte Kuhn Group, legte beim Umsatz und Auftragseingang je 5,2 Prozent zu. Die Kommunalfahrzeugsparte und die Glassparte verbuchten hingegen deutlich weniger Umsatz (-9,7 Prozent und -5,4 Prozent), konnten aber mehr Aufträge (+8 Prozent und +4,5 Prozent) an Land holen. Überdurchschnittlich stark wuchsen die Sparten Hydraulics und Specials.

Der Konzern rechnet für das Geschäftsjahr 2013 mit einem deutlich höheren Betriebs- und Konzernergebnis sowie einer EBIT-Marge im zweistelligen Prozentbereich. Grund dafür sei eine sehr positive Entwicklung im zweiten Halbjahr, insbesondere bei der Landmaschinensparte, heisst es. Für das laufende Jahr 2014 erwartet der Konzern laut der Mitteilung einen Umsatz in der Grössenordnung von 2013.

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Das detaillierte Jahresergebnis 2013 wird am 6. März 2014 vorgelegt.

(awp/dbe/sim)